Volkshochschule Gladbeck |
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VHS-Geschichtsvortrag zur Deportation jüdischer Einwohner aus dem Vest Recklinghausen nach Riga

cover abgemeldet nach unbekannt 1942

"Abgemeldet nach unbekannt" lautet der Eintrag in Einwohnermeldeämtern im Januar 1942. Ausgerechnet in den sonst so penibel geführten Akten fehlte der Zielort des "Wegzuges" aus der Heimat. "Abgemeldet" wurden die letzten, noch im Vest Recklinghausen lebenden jüdischen Einwohner. Seit Jahren waren sie diskriminiert, wirtschaftlich ruiniert und zuletzt in "Judenhäusern" isoliert worden. Nun hatten sie den Befehl zur "Umsiedlung" erhalten. Unbekannt war auch ihnen das Ziel der Deportation. Bei eisigen Temperaturen fuhr der Zug in das "Reichsghetto Riga". Aus Anlass des zweijährigen Beitritts der Stadt Gladbeck zum Riga-Komitee erinnert dieser Vortrag mit Jürgen Pohl und Georg Möllers an das Schicksal der Bürgerinnen und Bürger, an ihre Deportation und an das, was sie in Riga erwartete.

Der entgeltfreie Vortrag findet am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, im Haus der VHS, Friedrichstr. 55, statt. Die VHS bittet dennoch um eine Anmeldung unter Tel. 99 24 15 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der VHS mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde.

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