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Freitag, 18. Dezember, 18 und 20.15 Uhr
Drama, Biografie
Regie: Michal Kwieciński
Polen 2026, 114 Min.,
ab 12 Jahre
Paris, 1835. Frédéric Chopin (Eryk Kulm) gilt mit 25 als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand (Joséphine De La Baume), eine furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und Krisen. Als seine Gesundheit schwindet, wird sein musikalischer Wille umso entschlossener. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist. (Foto: © Neue Visionen Filmverleih)

