Am Rand liegen die Fälle, die selbst den Kolleg:innen von Mark Benecke zu schräg werden: Unfall oder Mord? Kann man Menschen mit Körperteilen töten? Hat ein Mann, der mit Waffen handelt und ein Etablissement betreibt, dieses eine Mal wirklich nicht auf den nun toten Mann in seiner Bar geschossen? Oder können Polizisten Spuren so fälschen, dass genau derjenige, der als letzter mit der toten Frau gesehen wurde, zu Unrecht in Verdacht kommt? Die Antworten sind knifflig, aber spannend - solange man dabei nicht denkt, sondern die Spuren ohne Annahmen zum Sprechen bringt.
Der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke widmet sich auf skurrile und ungewöhnliche Weise spannenden Fragen, die man manchmal lieber nicht beantwortet haben möchte: Wieso sind die Fingernägel der aufgedunsenen Männerleiche so lang und welche Madenart kriecht aus ihrem Mundwinkel? Somit ist nicht der Tod Beneckes Job, sondern das Leben nach dem Tod. Wenn die Maden den Mörder entlarven, hat er alles richtig gemacht.
Der Vortrag mit Beamershow findet am Mittwoch, 4. Februar, 19.30 Uhr, in der Mathias-Jakobs-Stadthalle, Friedrichstr. 53, statt. Eintrittskarten gibt es im Haus der VHS, Friedrichstr. 55, zum Preis von 24 Euro oder unter dem Button „Ticketbestellung“ auf der Website der VHS.

