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en auf ihrem YouTube-Kanal. Immer mehr extreme Rechte geben sich auf den ersten Blick harmlos. Doch sie nutzen das Netz als Radikalisierungsplattform. Die Folgen in der analogen Welt sind drastisch: vom Mord an Walter Lübcke, über den Anschlag auf die Synagoge in Halle, bis zu den Morden von Hanau.
Die jungen Berliner Autoren, Patrick Stegemann (Foto © Jacobia Dahm) und Sören Musyal, recherchierten für ihr Buch im rechten Netzmillieu, bewegten sich undercover in digitalen Untergrundnetzwerken, wo rechtsextreme Inhalte verbreitet und Rechtsterroristen bejubelt werden. Ihr Befund: Vereine und Stiftungen finanzieren rechte Influencer, um Menschen in die rechte Szene zu locken. Ihre Botschaft: Nur wenn wir verstehen, wie die neuen Rechten im Web agieren, können wir etwas entgegensetzen.
Die VHS lädt am Montag, 19. April 2021, 19.30 Uhr, zum Onlinevortrag mit Zoom ein. Die Teilnahme beträgt 9 Euro für Erwachsene, Schüler und Studierende zahlen 4,50 Euro. Eine Anmeldung ist in der VHS entweder telefonisch (Ruf-Nr. 99 24 15), per Mail (








Nach einer längeren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nimmt der VHS-Chor „Alegria Cantar“ die Proben wieder auf und lädt zum Mitmachen ein. Ab Montag, 26. April, 19.00 – 20.30 Uhr treffen sich die Sängerinnen und Sänger zur gemeinsamen Probe per Videokonferenz. Das Repertoire umfasst Lieder aus aller Welt, Anregungen und Wünsche werden gerne entgegengenommen. Geleitet wird der Chor von dem aus Chile stammenden Opernsänger und Dirigenten Cristián Carrasco. Neueinsteiger sind herzlich eingeladen!
beck schwer getroffen. Mehr als 43 % der Gebäude waren vernichtet. Der allerletzte Luftangriff am 24. März 1945 kostete mehr als 3.000 Menschen das Leben, rd. 40.000 wurden obdachlos. Am Gründonnerstag 1945 ging der Zweite Weltkrieg in Gladbeck zu Ende. Aber eine Stunde "Null" gab es nicht. Das Gold des Ruhrgebiets, die Steinkohle, wurde weiter gefördert. Sie schuf das Fundament dessen, was bald "Wirtschaftswunder" genannt wurde und ganz neue Perspektiven eröffnete. Eine neue Zeit begann, die von Konsum, Urlaub und Unterhaltung geprägt war. Als 1971 die letzte Zeche, Graf Moltke, geschlossen wurde, musste sich Gladbeck neu erfinden. Der historische Vortrag vermittelt einen Überblick über die spannende Entwicklung einer Stadt im Umbruch.
esse Türkeistämmiger in Deutschland. Im Mittelpunkt des Beitrags von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) an der Universität Duisburg-Essen, stehen Ergebnisse einer bundesweiten Datenerhebung. Vertieft wird auf Fragen zur Verbundenheit mit der alten und neuen Heimat sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Zuwanderungsgenerationen eingegangen.

