In diesem Vortrag wird Prof. Dr. Buchkremer die faszinierenden Möglichkeiten, aber auch die Risiken, von Künstlicher Intelligenz (KI) und Sprachmodellen dem Publikum vorstellen. Zu Beginn werden anhand kurzer Fallbeispiele die Einsatzmöglichkeiten der KI demonstriert. Anschließend erläutert der Referent den Zugang zu gängigen Plattformen wie ChatGPT, GPT oder HuggingChat. Im weiteren Verlauf wird das Lesen und Schreiben mithilfe von Künstlicher Intelligenz unter die Lupe genommen. Dabei wird die systematische Analyse von Sprache, einschließlich der Grundlagen, Historie und Definitionen, betrachtet. Es wird darauf eingegangen, wie die Transformer-Technologie zur Generierung und Nutzung von Sprachmodellen wie ChatGPT funktioniert.
Nach dem Abitur am Ratsgymnasium in Gladbeck studierte Rüdiger Buchkremer Chemie, Mathematik und Physik an der Ruhr-Universität in Bochum und erhielt ein Stipendium für Forschung und Lehre an der State University of New York. Heute ist Rüdiger Buchkremer Professor für Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz und Direktor des Instituts für IT-Management und Digitalisierung (ifid) an der FOM - Hochschule für Oekonomie und Management in Düsseldorf.
Der Vortrag findet am Dienstag, 28. November, um 19.30 Uhr im Haus der VHS, Friedrichstr. 55 statt. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 7 Euro im Haus der VHS, Friedrichstr. 55, oder online unter "Ticketbestellung". Schüler:innen und Studierende zahlen die Hälfte, weitere Ermäßigungen für Inhaber:innen der Gladbeck-Card.
Der Pacific Coast Highway ist für viele die schönste Küstenstraße der Welt. Von der kanadischen Grenze zieht er sich nach Süden, durch Urwälder, fruchtbares Farmland und Metropolen in Washington, Oregon und Kalifornien. Es ist noch immer gelobtes Land, Traumziel für Millionen Reisende, Aussteiger und Glückssucher.
Wohl kaum ein Ereignis hatte sich in Gladbeck so tief in das kollektive Gedächtnis der Menschen eingebrannt wie die Besetzung der Stadt durch zunächst französische und kurz darauf belgische Soldaten, die am 11. Januar 1923 begann und erst am 18. Juli 1925 endete. Zeitweilig waren in Gladbeck über 4.000 Soldaten und Offiziere stationiert. Fast im ganzen Ruhrgebiet wurden Kriegsrecht und Belagerungszustand verhängt, Oberbürgermeister, Stadtverwaltungen und Industrie hatten nach den Anweisungen der Besatzer weiterzuarbeiten. Die Deutschen reagierten mit "passivem Widerstand", dem aber bald eine Hyperinflation und eine nationale Wirtschaftskrise folgten.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Abend mit den Zucchini Sistaz ist kein Konzert. Es ist ein Ereignis. Zum ersten Mal in Gladbeck beweisen die Zucchini Sistaz auf unterhaltsame und eindrucksvolle Art und Weise mit ihrem Konzertprogramm „Falsche Wimpern – echte Musik“, dass aus „nur drei Damen“ sehr wohl eine ganze „Swing-Big-Band“ werden kann.Während Jule Balandat souverän den Kontrabass beackert, liefert Tina La Werzinger den schmissigen Part dieser dualen Rhythmusgruppe an der Schlaggitarre, bisweilen sogar äußerst frappant an der Ukulele. Die besonders schwungvolle Bereicherung ist Schnittchen Schnittker, die virtuos an der Trompete mit einfällt und nach Lust und Laune auch mal zu anderem 'Klimbim' wie Klarinette, Posaune, Flügelhorn und Akkordeon greift. In einer erfrischenden Collage großer Swing-Melodien und brillant getexteten Eigenkompositionen im Stile der 40er und 50er Jahre bringen die Zucchini Sistaz, einen kurzweiligen und bezaubernden Abend auf die Bühne. Am Mittwoch, 17. Januar 2024, 19.30 Uhr, geht es in der Mathias-Jakobs-Stadthalle, Friedrichstr. 53, los. Die Karten kosten 19 Euro, für Schüler:innen und Studierende 11 Euro und 21 Euro an der Abendkasse. Weitere Ermäßigungen gibt es für Inhaber:innen der Gladbeck-Card. Karten sind ab sofort im Haus der VHS (gegen Barzahlung) erhältlich oder online in der
Christoph Heusgen, ist Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, und zeigt an diesem Abend auf, was geschehen muss, damit Deutschland eine neue, aktive Rolle in einer veränderten Weltlage spielen kann. Der ehemalige Sicherheitsberater von Angela Merkel und UNO-Botschafter von 2017 bis 2021 hat die deutsche Außenpolitik der letzten fünfzehn Jahre begleitet wie kaum ein anderer - angesichts der Zeitenwende durch den Ukraine-Krieg plädiert er nun für einen neuen deutschen Kurs in der Außenpolitik. Sehr persönlich beschreibt er die Herausforderungen und Weichenstellungen unter Angela Merkels Kanzlerschaft - und skizziert zugleich das Bild einer zukünftigen aktiven Politik. Sein Credo: Wir müssen unser außenpolitisches Denken verändern, denn der Systemwettbewerb findet nicht mehr zwischen West und Ost statt, sondern zwischen Gewalt und Recht. Und Deutschland muss in diesem Ringen eine selbstbewusste Rolle übernehmen.
